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Neues aus der EU

Neue Entwicklungen beim Sonnenschutz: EU-Arbeitsgruppe diskutiert klare Produktkategorien
Am 5. März hat sich die Untergruppe „Sonnenschutz“ der EU-Arbeitsgruppe für kosmetische Mittel zu einer Sitzung getroffen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die zukünftige Einteilung und Kennzeichnung von Sonnenschutzprodukten innerhalb der Europäischen Union.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe waren sich grundsätzlich einig, dass künftig zwischen zwei Produktarten unterschieden werden soll. Zum einen soll es sogenannte primäre Sonnenschutzprodukte geben, die speziell für das Sonnenbaden entwickelt wurden und deren Hauptzweck der Schutz vor UV-Strahlung ist. Zum anderen sollen sekundäre Produkte definiert werden, deren primäre Funktion eine andere ist – etwa Foundations, Gesichtscremes oder Make-up – die jedoch ebenfalls einen gewissen Lichtschutzfaktor (SPF) enthalten können.

Um diese beiden Produktgruppen für Verbraucherinnen und Verbraucher klar erkennbar zu machen, wird derzeit die Einführung eines eindeutigen Logos diskutiert. Dieses soll grafisch klar zwischen primären und sekundären Sonnenschutzprodukten unterscheiden. Ein entsprechender Entwurf soll bei der nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe vorgestellt werden.

Parallel dazu wird auch über eine überarbeitete Einteilung der Sonnenschutzstufen beraten. Der derzeit diskutierte Vorschlag sieht folgende Kategorien vor:

  • Mittlerer Sonnenschutz: SPF 15

  • Hoher Sonnenschutz: SPF 30 oder SPF 50

  • Sehr hoher Sonnenschutz: SPF 50+

Im Mitgliederbereich steht bereits eine Tabelle zur Verfügung, die die aktuell diskutierten Kriterien zusammenfasst. Diese enthält unter anderem Angaben zu gemessenen SPF-Werten, den künftig zu kennzeichnenden SPF-Angaben, zur minimalen UVA-Ratio sowie zu weiteren möglichen Kennzeichnungsoptionen.

EU-Lobbyarbeit