Neues aus der EU
Prostaglandin Analogue
In einem aktuellen Schreiben nehmen Antragsteller Stellung zur finalen Stellungnahme des Wissenschaftlichen Ausschusses für Verbrauchersicherheit (SCCS) zu Prostaglandin-Analoga (PGA) in Wimpern- und Augenbrauenprodukten. Sie kritisieren, dass die finale SCCS-Bewertung trotz verfügbarer neuer Daten inhaltlich kaum von der vorläufigen Version abweicht und aus ihrer Sicht auf einer unvollständigen Datenbasis beruht.
Insbesondere seien neue toxikologische, in-silico-, dermale Absorptions- und Humanstudien nicht berücksichtigt worden, obwohl diese nach Angaben der Antragsteller geeignet seien, die Sicherheitsbewertung zu vervollständigen. Die Antragsteller kündigen an, zusätzliche Sicherheitsdaten einzureichen und fordern, regulatorische Maßnahmen erst nach erneuter Bewertung dieser Daten zu ergreifen.
Zudem wird argumentiert, dass die herangezogenen Berichte zu schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen (SUEs) keine belastbare Grundlage für ein Verbot von PGA darstellen. Über dieses Thema wird in der Kommissionssitzung am 13. März weiter beraten. Dabei wird ICADA durch Dr. Pfundstein vertreten sein.